Ergänzungen zu Johannes15,13 und Lukas24,1-12ff

Dass jemand einem Ertrinkenden und bei Bränden den von Flammen Bedrohten unter Einsatz seines Lebens hilft und dabei stirbt, kommt vor, meist nahezu anonym. Bekannt wurde dagegen der polnische Priester Maximilian Kolbe, der unter dem mörderischen Naziregime im KZ einem mitgefangenen Familienvater das Leben rettete, indem er spontan und freiwillig sein eigenes opferte.

  an einer Kirche in Padua

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Am Ostersonntag entdeckten mehrere Frauen, dass Jesus von den Toten auferstanden war; aber die Jünger glaubten ihnen nicht (Lk24,1-12). Zwei Jünger gingen in das nahe gelegene Dorf Emmaus. Durch die Ereignisse der vergangenen Tage waren sie traurig und bedrückt. Jesus schloss sich, zunächst unerkannt, ihnen an und begleitete sie bis zu ihrem Ziel (Lk24,13-32). Künstlerisch bearbeitet wurde der Weg nach Emmaus unter anderem hier.

Die beiden Jünger kehrten nach Jerusalem um und berichteten den anderen von ihrer Begegnung mit dem Heiland. Diesen war er inzwischen ebenfalls erschienen. Er überzeugte sie, dass er es wirklich war, aß mit ihnen, segnete sie und kehrte zu Gott, seinem Vater, in den Himmel zurück (Lk24,33-53).

An die Auferstehung von den Toten wurde in mehreren antiken Religionen geglaubt, s. z. B. hier.

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