Eine unnütze Frage
Gelegentlich wird von Atheisten gefragt: "Kann Gott einen Stein erschaffen, den er selber nicht hochheben kann?"
Da sie der Ansicht sind, dass es Gott gar nicht gibt, ist es unsinnig und inkonsequent anzunehmen, er könne irgendetwas erschaffen – zum Beispiel einen besonders schweren Stein –, und wenn sie sich im Zusammenhang mit diesem über Gottes Fähigkeiten und Möglichkeiten den Kopf zerbrechen. Unter der atheistischen Grundvoraussetzung verbietet sich die obige Frage von selbst,1 und wer an Gott glaubt, stellt sie erst gar nicht. So ist sie insgesamt unnütz und überflüssig.
Manchmal wird auch gefragt, ob Gott etwas erschaffen kann, das in sich widersprüchlich ist, zum Beispiel einen schwarzen Schimmel oder einen gläubigen Atheisten.
Solche und ähnlich falsch gestellten Fragen haben das Ziel, Verwirrung zu stiften und den Glauben an Gottes Allmacht zu untergraben. Für gläubige Menschen sind sie bedeutungslos. Sich mit ihnen zu beschäftigen, ist reine Zeitverschwendung, und man weist sie zu recht zurück.
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1Wenn jemand nicht an Gespenster glaubt, wird er auch nicht wissen wollen, ob sie Haare haben. Und wenn er davon überzeugt ist, dass es keine Einhörner gibt, fragt er nicht danach, ob sie lieber Rosen als Gras fressen.
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