Über das Segnen

Wenn wir sagen "ich segne dich" oder es uns nahegelegt wird, andere zu "segnen", ist das eine verkürzte Sprechweise. Gemeint ist damit, daß wir für die Betreffenden Gottes Segen erbitten, denn nicht wir Menschen segnen, sondern Gott.

Auch können wir um Gottes Segen für uns selbst bitten, im Gebet, oder wenn wir singen.
Hier ein schönes kleines Lied dazu:     anhören

    "Segne uns, o Herr / lasse leuchten Dein Angesicht /
    über uns / und sei uns gnädig ewiglich!"

(nach Thuma Mina, Ökumenisches Gesangbuch, Nr. 186 )

Von einem Gemeindeglied erhielt ich das Folgende.
Die kursiv gesetzten Zeilen entsprechen dem sogenannten aronitischen Segen. (vgl. Wikipedia).

Der Herr
voller Liebe wie eine Mutter
und gut wie ein Vater

Er segne dich
er lasse dein Leben gedeihen,
er lasse deine Hoffnung erblühen,
er lasse deine Früchte reifen.

Der Herr behüte dich
er umarme dich in deiner Angst,
er stelle sich vor dich in deiner Not.

Der Herr lasse leuchten sein Angesicht über dir
wie ein zärtlicher Blick erwärmt,
so überwindet er bei dir, was erstarrt ist.

Er sei dir gnädig
wenn Schuld dich drückt,
dann lasse er dich aufatmen und mache dich frei.

Der Herr erhebe sein Angesicht über dich
er sehe dein Leid,
er tröste und heile dich.

Er gebe dir Frieden
das Wohl des Leibes,
das Heil deiner Seele,
die Zukunft deiner Kinder

Georg Kugler (aus einer älteren christlichen Zeitschrift, deren Titel nicht mehr erinnerlich ist.)

Zurück zu "Geistliche Texte"