Über Judas

In diesem Artikel auf einer Seite von Deutschlandradio Kultur schildert eine evangelische Pfarrerin ihre Sicht auf den Jesus-Verräter Judas. Er enthält, durch den Vergleich einzelner Bibelstellen, interessante und bedenkenswerte Details über den ehemaligen Jünger; doch kann ich mich der, vor allem im unteren Teil des Artikels hervortenden, Tendenz insgesamt nicht anschließen. So meint die Autorin beispielsweise, dass der "Judaskuss" nichts Böses, Heuchlerisches gewesen sein könnte, sondern ein (letztes) Zeichen der Verbundenheit mit Jesus. Und an anderer Stelle heißt es über den Heiland: "Wenn er uns die Armut oder die Feindesliebe ans Herz legt, dann finden wir, er hat gewaltig übertrieben." (Mit "wir" fühle ich mich nicht angesprochen.)

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